BEST OFFICE Award 2010

Historie

Preisträger

Die Sieger-Unternehmen aus den Vorjahren:
 
Preisträger – Best Office Award 2008
 
Hellmann Worldwide Logistics, Osnabrück
Stockland Corporation, Sydney
 
Preisträger – Best Office Award 2006
 
BMW AG, Werk Leipzig
Rehau AG + Co, Rehau
  
Preisträger – Best Office Award 2004
 
Deloitte & Touche, Düsseldorf
Universal Studios Networks, München

Preisträger 2008

2008 wurde der Best Office Award erstmals in der Kategorie national und international vergeben.
 
Hellmann Worldwide Logistics, Osnabrück
 
„Geschäfte zu machen, bedeutet Menschen zu vernetzen. Und Menschen vernetzen sich am besten, wenn sie sich ganz wie zu Hause fühlen“, lautet das Credo von Klaus Hellmann, geschäftsführender Gesellschafter des Logistikdienstleisters Hellmann Logistics Worldwide in Osnabrück. Und so baute der Familienunternehmer 2006 einen historischen Hafenspeicher in eine offene Bürolandschaft mit Wohnzimmercharakter um. Mit Diamant-Hochleistungssägen ließ Hellmann die massiven Stahlbetondecken und –wände des aus der Vorkriegszeit stammenden Speichers aufbrechen. Sein Ziel: Alles Trennende innerhalb der Organisation zu überwinden. Will ich heute lieber im Indien-Zimmer hinter einer prunkvollen handgeschnitzten Tür sitzen oder mit den Kollegen an einem sachlich-kühlen Designerschreibtisch? Will ich in der Silent-Zone der Bibiliothek in Ruhe mein Budget planen oder im „Schiff“ sitzen – einer Bürofläche, in der Schiffsgemälde hängen und die Wände wie im Inneren einer Fregatte mit Holz getäfelt sind? Im Speicher 3 von Hellmann können die 160 Mitarbeiter der Firmenzentrale je nach Gefühls- und Aufgabenlage unter den verschiedensten Arbeitsatmosphären wählen.
 
Stockland Corporation, Sydney
 
Der australische Immobilienentwickler Stockland ließ für seine neue Firmenzentrale die Decken von acht Stockwerken eines Hochhauses aus den 80er Jahren durchbrechen. Zwischen der 22. und 29. Etage des Wolkenkratzers im Zentrum der australischen Wirtschaftsmetropole entstand dadurch für rund 600 Mitarbeiter ein wahres Arbeits-Zuhause. Der 8-geschossige Luftraum bietet horizontale und vertikale Sichtverbindung und ermöglichte es, die natürliche Belichtung zu optimieren. Eine weit ausladende Treppe klettert über versetzt angelegte Plateaus, Emporen und verschachtelte Innengeschosse hinweg die Etagen in einer Art Innenhof im Zentrum des Hochhauses hinauf. Projektarchitektin Abbie Galvin ließ sich dabei von einem Kinderbuch inspirieren. In Enid Blytons „Der Wunderweltenbaum“ spielt sich auf jedem Ast und jeder Baumgabel eine andere magische Szenerie ab. Bei Stockland können die Mitarbeiter in ihrem neuen „Stockhome“ von jedem Punkt aus sehen, was in anderen Teilen des Büros passiert.
 

Preisträger 2006

 

2006 zeichneten Koelnmesse und WirtschaftsWoche jeweils ein Unternehmen der Kategorie Großunternehmen und Mittelstand mit dem Best Office Award aus.
 
BMW Werk, Leipzig
 
Mit seinem mutigen Ansatz, Produktion und Administration miteinander räumlich zu verschmelzen, hat BMW in Leipzig die Büroarbeitswelt in eine neue Dimension gehoben. Das BMW-Werk Leipzig ist ein architektonisches Kunstwerk. Entworfen von der Londoner Stararchitektin Zaha Hadid ragt der blitzförmige Bau wie ein Keil zwischen den drei Produktionsstätten – Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage – hervor und verbindet sie elegant miteinander. Über den Köpfen der 650 Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig schweben fast lautlos auf Transportbändern die Automobile in allen Stadien der Fertigung. Ziel des Konzepts: Mitarbeiter und Management sollen durch den Blick in die Produktionsabläufe stets auf dem neuesten Stand bleiben. Der Kunden kann so noch sechs Tage vor der Fertigstellung seines Wagens eine völlig neue Ausstattung bestellen. Die Mitarbeiter arbeiten alle an gleichen Schreibtischen, der Arbeitsplatz des Vorgesetzten ist zentral gelegeb, zu Besprechungen zieht man sich in transparente Think Tanks zurück.
 

 
Rehau AG + Co, Rehau
 
Der oberfränkische Polymerspezialist hörte seinen Mitarbeiter erst einmal genau zu, bevor er sich an die Umgestaltung einer alten Porzellanfabrik in Büroräume heranwagte. Das Unternehmen veranstaltete Mitarbeiter-Workshops. Das Ergebnis der intensiven Vorbereitung: Eine Bürolandschaft, die nicht nur eng an den Arbeitsprozessen der Mitarbeiter angelehnt ist, sondern auch sehr ästhetisch und fast wohnlich daherkommt: Besprechungstische von neun Meter Länge und drei Metern Breite, auf denen die Techniker ihre Baupläne problemlos ausbreiten können, Schrankwände mit ausziehbaren Schubladen, in denen selbst große Fahrzeugteile wie Stoßfänger noch Platz finden, sowie Schränke, deren Türen sich dank modernster Hubtechnik in Pinnwände zum Aufhängen von Konstruktionsplänen verwandeln lassen. Das Rehau-Management achtete bis ins Detail darauf, dass die Mitarbeiter sich im Büro wohl fühlen und ihre Kreativität voll entfalten können. Vielfältige Raumsituationen ermöglichen ein intelligentes Wechselspiel zwischen Kommunikation und konzentriertem Arbeiten. Nach Produktgruppen und Kunden ausgewählte Projektteams aus Technikern, Kalkulatoren und Logistikern arbeiten an Gruppenarbeitstischen zusammen.
 
 

Preisträger 2004

2004 prämierten Koelnmesse und WirtschaftsWoche jeweils ein Unternehmen der Kategorie Großunternehmen und Mittelstand.
 
Deloitte & Touche, Düsseldorf
 
Unter Deutschlands größtem freitragenden Glasdach können die rund 1000 Wirtschaftsprüfer, Unternehmens- und Steuerberater so arbeiten, wie es ihrem persönlichen Stil entspricht. In dem gläsernen Kuppelbau mit seinen vier siebengeschossigen Gebäudetrakten ermöglicht das Unternehmen ihnen ganz verschiedene Arbeitssituationen: Der eher eigenbrötlerische Wirtschaftsprüfer studiert in seinem persönlichen Einmannbüro in Ruhe Aktenberge und Fachliteratur. Der Unternehmensberater – der ohnehin meist bei Kunden unterwegs ist – bucht sich ähnlich wie im Hotel, seinen Desk-Sharing-Arbeitsplatz im Open Space-Büro, wenn er mal reinkommt. Und wenn Deloitte mal wieder eine Unternehmensfusion vorbereitet, stehen für die Fachleute Teambüros bereit, in denen sie sich für sechs bis zehn Wochen verschanzen und konzentriert arbeiten können. Zusätzlich gibt es jede Menge Orte für die informelle Kommunikation: etwa Meeting-Points mit Getränkebar. Das signalisiert: Kommunikation ist erwünscht, sie ist keine Zeitverschwendung.
 
 


 
Universal Studios Networks, München
 
In einer alten umgebauten Eisenwarenhandlung in München konferieren die Mitarbeiter der Universal Studios Networks Deutschland auf der beheizten Dachterrasse. Die offenen Büros sind dekoriert mit Filmrequisiten. Jeden Mittag trifft sich das Team in der Gemeinschaftsküche. Zur Entspannung spielen die Kollegen am Kicker oder mit der Carrerabahn. Das Management des Unternehmens setzt im Büro bewusst auf lockere WG-Atmosphäre. „Unsere Mitarbeiter sollen Spaß bei der Arbeit haben“, so das Credo. Denn: „Wer sich wohl fühlt, ist kreativer“. Im Wettbewerb gefragt waren Bürolandschaften, die genau auf die Arbeitsbebedingungen und den Informationsfluss im Unternehmen zugeschnitten sind.
 
 
BEST OFFICE
 
 
 
 
 
Hellmann
Hellmann
 
 
 
Stockland
Stockland
 
 
 
BMW
BMW
 
 
Rehau
Rehau
 
 
 
Deloitte
Deloitte
 
Universal
Universal

 
Messefinder

Best Office

28.10.2010

Best Office Logo
Best Office Header Grafik